Geschichte des Mountainbikes

Vom einfachen Geländefahrrad zur Maschine im Profisport

Im Gegensatz zu anderen Sportarten ist das Mountainbike bis heute in sehr unterschiedlichen Bereichen vertreten. Leute, die in abgelegenen Bergregionen wohnen und ihr Mountainbike als Fortbewegungsmittel verwenden und sogar zum Transport von Waren, gehören genauso zur Fahrergemeinschaft, wie Profisportler, die das Mountainbike nutzen, um bei Wettbewerben damit ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Das Besondere an diesem Sport ist jedoch, dass es unter den Profisportlern immer wieder Mountainbike-Fahrer gibt, die eben deshalb in diesem Sport gut sind, weil sie das Mountainbike lange im Alltag genutzt haben. Die Geschichte des Mountainbikes ist eben nicht die eines erfundenen Sportgerätes, sondern die Geschichte des Wunsches, ein geländegängiges stabiles Fahrrad zu haben, welches eben auch in Bergregionen und anderen unbefestigten Umgebungen eingesetzt werden kann.

Die erfolgreichen Mountainbike-Sportler sind daher auch oft keine klassischen Sportler, sondern eher Profis, die das Mountainbike lange und ausgiebig als Transport- oder Fortbewegungsmittel genutzt haben. Sie haben oft über viele Jahre ein besonderes Gefühl für diese Räder entwickelt und wissen es perfekt zu beherrschen. Erfolgreiche Profisportler auf dem Mountainbike sind dadurch auch oft etwas älter als Profisportler in vergleichbaren Sportarten. Die für erfolgreiche Siege bei Mountainbike-Wettbewerbe notwendige Konzentration, Ausdauer und Körperbeherrschung können auch ältere Sportler aufbringen, die jahrelang auch ihren Gleichgewichts- und Orientierungssinn trainiert haben.